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Aktuelles

Projektwettbewerb

Wahlmobil gewinnt Zündstoff Zukunft

"Zündstoff Wahlmobil - Zukunft wählt" mit diesem Projekt hat die Kolpingjugend im DV München Freising, den im Vorfeld des Bayerischen Kolpinjugendtages ausgeschriebenen Wettbewerb "Zündstoff Zukunft" gewonnen. Mit ihrem "Wahlmobil" wird das SAFT-Team des DVs durch Bayern touren und junge Menschen im Hinblick auf die Bundestagswahl 2009 motivieren, zur Wahl zur gehen. Erste Ziele des Wahlmobils sind auch bereits bekannt: Voraussichtlich ist es am 27. und 28. März 2009 bei der Multiplikatorenschulung dabei und am 29. März 2009 soll es gesegnet werden.

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Wettbewerbe

Sieger über Sieger!

Fotowettbewerb

Sieger über Sieger gab's beim Bayerischen Kolpingjugendtag am Wochenende in Augsburg: Den Fotowettbewerb, den der Arbeitskreis Aktionsjahr im Vorfeld des Kolpingjugendtages ausgeschrieben hatte, hat gewonnen:

  • 1. Platz: Kolpingjugend Peißenberg mit ihrem Bild "darauf fliegen wir"
  • 2. Platz: Kolpingsgruppe Biberbach mit "Kerzen im Dunkel" und
  • 3. Platz: die "Kolping Friends" aus Rötz mit ihrer "Collage auf Orange"

Alle drei Gruppen haben Gutscheine von einem leckeren Café in Augsburg bekommen und weil die Siegerehrung bereits am Freitag stattgefunden hat, konnten die Gewinner ihre Gutscheine noch während des Kolpingtages einlösen.

Spielewettbewerb

Die Kolpingjugendgruppe Blonhofen - Aufkirch aus dem Kaltental hat mir ihrer neu kreierten Version des Mensch-ärgere-dich-Spiels den Spielewettbewerb gewonnen. In ihrer Erklärung heißt es: Da der Gemeindenamen nur Kälte verspricht, bringen wir etwas Licht und Wärme überall da hin, wo wir das neue Mensch-ärgere-dich-Spiel mit Kerzen spielen?, sagen die Gewinner.

Mit ihren Kolpingjugendtags-Singspielen waren zudem die Mädels aus dem DV München-Freising zuständig. Und weil die Lieder und entsprechenden Tänze dazu so eingängig waren, wurden sie am Kolpingtag selbst gleich mehrmals ausprobiert! Den Gewinnern, herzlichen Glückwunsch!

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6. Juli 2008, Gottesdienst und Abschluss

Strahlender Abschluss eines tollen Wochenendes!

Orange-schwarz leuchtete die Augsburger Maxstraße am Sonntagvormittag: Zum krönenden Abschluss des Bayerischen Kolpingtages zogen unzählige Banner von der Basilika St. Ulrich und Afra zum Gottesdienst auf den Rathausplatz - eine fröhliche Prozession, die die Stimmung des gesamten Kolping- und Kolpingjugendtages wiederspiegelte. Das ganze Wochenende lang hatten mehr als 4000 Kolpingleute aus ganze Bayern die Gelegenheit, alte Bekannte wiederzutreffen, neue Freundschaften zu knüpfen, die vielen Mitmachaktionen an den Brennpunkten auszuprobieren, über die Kolpingmeile zu schlendern, bei spirituellen Impulsen dabei zu sein, sich von tollkühnen Künsten in die Welt des Zirkus entführen zu lassen oder Party zu machen. Und auch das Wetter passte: Strahlender Sonnenschein begleitete die Kolpingsfamilien das ganze Wochenende über. Und dank einer ausgeklügelten Logistik und durchdachten Vorbereitung lief auch die Organisation wie am Schnürchen: Lunchpakete, Biertischgarnituren, Stehtische und Werbewürfel waren zu jeder Zeit am richtigen Ort.

Mit einem Höhepunkt ging der Kolping- und Kolpingjugendtag schließlich auch zu Ende: Zusammen mit dem Augsburger Diözesanbischof Walter Mixa feierte die ganze Kolpinggemeinschaft einen Gottesdienst auf dem Rathausplatz. Eine große Ehre war dabei, dass sowohl der Schrein des Heiligen Ulrich als auch eine Reliquie von Adolph Kolping bei der Messe dabei waren. Noch einmal wurde gemeinsam gesungen und gebetet. Bis zum Schluss lautstark das Kolpinglied erklang. "Ein gelungener Kolpingtag", resümierte Landespräses Rainer Boeck bei seiner Abschlussrede.

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5. Juli 2008, Manege frei für Kolping - Abendrevue

Menschen, Zündstoff, Sensationen!

"Manege frei ? für Kolping" hieß am Samstagabend des Bayerischen Kolpingtags: Während die Kolpingjugend mit der Band "Wipe-Out" in der Gaststätte des Rosenau-Stadions Party machte, ging in der nur wenige Minuten entfernten Sporthalle der Zirkus-Vorhang auf. Die fast 3000 "Zirkusgäste" hatten jede Menge Spaß bei Tanzvorführungen, mit Gesangseinlagen der Konradis oder Versuchen, einen fiktiven Elefanten zum Nießen zu bringen. Special-Gäste aus dem bayerischen Landesverband, dem Kolpingwerk Deutschland und dem internationalen Verband durften in der Manege auf den quietsch-orangen Sofas Platz nehmen und wurden von den beiden Kolping-Clowns und Moderatoren Barbara und Willi Breher interviewt. Ein kurzweiliger Abend für die Gäste des Bayerischen Kolpingtags.

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5. Juli 2008, Forum Jugend und Politik

Ehrenamt - zu welchem Preis

"Jugendarbeit muss sich ändern", meinte Thomas Mütze (MdL), jugendpolitischer Sprecher der Grünen. Im Rahmen des bayerischen Kolpingjugendtages hatte die Landesleitung der Kolpingjugend zu einer politischen Podiumsdiskussion mit dem brisanten Themenkomplex "Bildung: nur in der Schule? Wie sicher ist mein Arbeitsplatz? Kann ich mir mein Ehrenamt noch leisten?" eingeladen. Die Diskussionspartner waren allesamt Mitglieder des Landtags: Johannes Hintersberger (CSU), Linus Förster (SPD) und Thomas Mütze (Grüne). Für die Verbandsseite traten Reneé Schleicher (Landesleitung) und Diana Sturzenhecker (BDKJ) in den Ring. Mütze entschärfte sein Statement aber sofort etwas: "Im Gegenzug müsste ehrenamtliche Arbeit aber auch im schulischen Zeugnis festgehalten werden." Fast zwei Stunden lang wurde im Saal der Augsburger Maria-Ward-Schule intensiv diskutiert und grundsätzlich waren sich auch alle einig: Außerschulische Bildung muss im Bewusstsein der Bildungspolitiker fest verankert sein. "Das ist sie auch", meinte Sturzenhecker. Kurzfristig werden Projekte unterstützt. "Bei der Aktion ,Drei Tage Zeit für Helden' gab's zum Beispiel einen richtigen Schub", meinte sie. Nur die langfristige Unterstützung fehle. Ein Punkt bei dem Linus Förster (Grüne) einhakte: "Weiterbildungen und Qualifikationen fürs Ehrenamt müssen kostenlos sein", sagt er. Im Gegensatz dazu, liegt für Hintersberger das Problem in der Verbindung zwischen Schule und Ehrenamt. "Die müsste verbessert werden."

Eine Frage aus dem Publikum dazu war, wenn mehr Geld ausgegeben werden soll: "Woher sollen wir das nehmen? Der Haushalt muss danach trotzdem passen?" Hintersberger hatte dazu eine ziemlich drastische Meinung: "Die Ehrenamtlichen müssen ja nicht alles abrechnen, das beinhalte ein Ehrenamt auch", sagte er. Mit finanzieller Unterstützung über das jetzige Maß hinaus sei nicht zurechnen. Ganz anders sprach da Thomas Mütze: Es sei genügend Geld da und es gebe viele Punkte, wo man angreifen müsse, zum Beispiel bei der Renovierung von Gebäuden. Weiteres Diskussionsthema waren Studiengebühren. Auch hier gab es unterschiedliche Meinungen beiden Politikern. Hintersberger war dafür, Unkosten zu erstatten. "Wenn das Geld vom Verband auch weitergegeben wird", sagt er. Gleichzeitig forderte er aber nicht nur eine Wertschätzung für akademische Berufe sondern zum Beispiel auch eine Unterstützung für Absolventen einer Meisterschule. Der Vertreter der Grünen forderte, die Studiengebühren insgesamt wieder abzuschaffen. "Lasst uns den Schaden reparieren, den wir seit 2002 angerichtet haben". Letzter Punkt der Podiumsdiskussion war die Forderung, dass jeder Jugendliche die Möglichkeit bekommen soll, einen qualifizierten Berufsabschluss absolvieren zu können. Försters Standpunkt war eindeutig: "Wir müssen Geld in die Ausbildung stecken, dann kostet´s im Alter weniger", brachte er auf den Punkt. Reneé Schleicher brachte in diesem Zusammenhang die Förder- und Ausbildungsprogramme des Kolpingwerkes ins Spiel.

>> Weitere Bilder vom Forum und Brennpunkt Jugend

5. Juli 2008, Forum Global Marshall Plan

"Die Menschheit befindet sich in einer Krise"

Um die ungerechte Verteilung auf der Welt ging es beim Zündstoff-Forum "Global Marshall Plan" im Brennpunkt Internationales. Auf Initiative von Max Weinkamm, Geschäftsführer des bayerischen Kolping-Bildungswerkes, war Frithjof Finkbeiner, Vorsitzender der GMPI Deutschland, Mitglied des Club of Rome, selbstständiger Unternehmer in Berlin und gebürtiger Augsburger, samt seinem Sohn Felix (10) zu Gast beim bayerischen Kolpingtag und Kolpingjugendtag. "Es ist so, die Menschheit befindet sich in einer Krise", sagte er. Im Rahmen seines Vortrags machte er den rund 300 Zuschauern aber auch Mut: "Es gibt eine Lösung." Seiner Meinung nach müssten die Kräfte gebündelt und global gehandelt werden. "Kurzfristiges Denken löst keine großen Probleme", ermahnte er. Frithjof Finkbeiner hat einen Wunsch: Die Erde soll einmal frei sein von Hunger, Armut und Umweltzerstörung.

Sein Sohn Felix ist gleicher Meinung: Und damit die Welt ein Stückchen besser wird, hat er eine eigene Initiative ins Leben gerufen. Felix möchte eine Million Bäume pflanzen. Mehr als 12000 würden schon blühen, erzählt Felix beim Kolpingtag und ermutigte die Gäste bei der Aktion "plant for the planet" mitzumachen.

>> Weitere Bilder vom Forum und Brennpunkt International

5. Juli 2008, Empfang für politische engagierte Kolping-Mitglieder

"Wieviel Profil braucht´s eigentlich?"

"Nicht wählen ist das Dümmste!" Wolfgang Simon, Vorsitzender des Kolpingwerkes Bayern brachte es auf den Punkt. Im Rahmen des Bayerischen Kolpingtages waren rund 250 Kolpingmitglieder, die sich auch politisch engagieren, zu einem Empfang in den Goldenen Saal des Rathauses eingeladen. Im Rahmen der feierlichen Stunde unter dem Motto "Nur wer Profil hat, hinterlässt Spuren" übergab Lisi Maier, Diözesanleiterin der Kolpingjugend im Diözesanverband München-Freising und frisch gewählte Gemeinderätin, so genannte Wahlprüfsteine an Bernd Sibler (MdL), Staatssekretär für Unterricht und Kultus. "Es ist wichtig, dass sich die Mitglieder im Kolpingwerk für gesellschaftspolitische Fragen einsetzen", betonte Sibler.

In den Wahlprüfsteinen hat das Bayerische Kolpingwerk mit Blick auf die bevorstehenden Landtagswahlen seine Visionen für ein zukunftsfähiges Bayern formuliert. "Alle Themenbereiche konnten wir natürlich nicht abdecken", meinte Lisi Maier. Aus dem Grund gibt es vier Schwerpunkte, die Kolping für Bayern besonders wichtig hält: "Kinder- und Familienfreundlichkeit als Gütezeichen für Lebensqualität sicherstellen", "Solidarität und Subsidiarität sind elementare Bestandteile für eine Sozialpolitik", "Erwerbslosigkeit bekämpfen – Wirtschaft stärken – Problemgruppen gezielt fördern" sowie "Kinder und Jugendbildung als Zukunftsvisionen begreifen". Mit diesem "Landtags-Wahl-Check 2008" möchtet das Kolpingwerk Orientierungshilfen geben und folgt gleichzeitig einer langen Tradition: "Schon Adolph Kolping ließ keine Politikverdrossenheit zu", meinte Wolfgang Simon. Außerdem sei tro "Sie zeigen hier ihr Profil", freute sich der Oberbürgermeister Kurt Gribl. "Ich wünsche Ihnen zündende Ideen und dass der Funke aus Augsburg in die ganze Welt überspringt", wünschte Gribl, in dem er das Leitwort des Kolping(jugend)tages aufnahm. Was Profil überhaupt ist und "wie tief muss es denn überhaupt sein?", versuchte Diözesanvorsitzender Michael Popfinger zu formulieren. Ob nun 1,6 Millimeter ausreichen oder vier Millimeter besser sind, das konnte Popfinger aber nicht vollständig klären. Viel wichtiger sei es, überhaupt eines zu haben: "Vergleichen wir das mal mit der Formel 1. Der Sieger wird der sein, der das richtige Profil aufgezogen hat – und das gilt für uns alle", sagte der Diözesanvorsitzende.

4. Juli 2008, Eröffnung des Bayerischen Kolpingtags

Zündstoff-Leben mit Blitz und Donner gestartet

Es blitzte und donnerte als Landespräses Rainer Boeck, Landesvorsitzender Wolfgang Simon, Diözesanbischof Dr. Walter Mixa, Oberbürgermeister Kurt Gribl, der Diözesanpräses Alois Zeller und Diözesanvorsitzender Michael Popfinger den Bayerische Kolpingtag 2008 am Augsburger Rathausplatz eröffnet. Bereits weit über 1000 Kolpingleute aus ganz Bayern waren zu dem Festakt gekommen - darunter zahlreiche Ehrengäste wie Bundespräses Alois Schröder, sein Stellvertreter Ottmar Dillenburg, Weihbischof Bernhard Haßlberger oder Kolping-Bundesvorsitzender Thomas Dörflinger. Mit Musik aus Südafrika, von den Konradis oder des Kolpingblasorchesters aus Göggingen wurde das Großereignis eröffnet. Und schon in der ersten Stunde des sechsten Bayerischen Kolpingtages ließ sich die Menge vom Motto anstecken. "Zündstoff Leben" wurde im wahrsten Sinne des Wortes gelebt: Bei der Kolpingjugend am frühen Abend bereits am Elias-Holl-Platz und später mit der ganzen Kolpinggemeinschaft auf dem Rathausplatz.

"Und eines ist sicher: Augsburg ist eine lebendige Stadt, da werden die Gehsteige nicht hochgeklappt. Die Kolpingsfamilien können also richtig feiern", meinte Oberbürgermeister Gribl. Doch es sollte nicht nur lautstark gefeiert werden. "Lassen wir uns in den Tagen auch entzünden von der Liebe Gottes", meinte Bischof Walter Mixa.

Die Kolpingleute nahmen ihn beim Wort: Im Rahmen eines eindruckvollen Fackelzugs wanderten die Kolpingtagsbesucher zum Nachtgeben in die Basilika St. Ulrich und Afra. In einer besinnlichen Stunde wurde der Beginn des Kolping- und Kolpingjugendtags gefeiert.

>> Bilder von der Einstimmung und der offiziellen Eröffnung

4. Juli 2008, Auftakt der Kolpingjugend

Super war´s! Alle haben mitgemacht!

Mit viel Stimmung startete die Kolpingjugend in das Zündstoff-Leben Wochenende. Mit dabei war der Jugendbischof der Freisinger Bischofskonferenz Bernhard Haßlberger. Jede Menge Spaß hatten die Teilnehmer bei der "Meistbeteiligungsaktion", den Prämierungen der Wettbewerbe und schließlich bei der Wackelschlange. So zog nämlich die Kolpingjugend vom Elias-Holl-Platz hoch zum Rathausplatz zur Eröffnung des Kolingtags

>> Bilder vom Auftakt der Kolpingjugend

3. Juli 2008

Empfang bei Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl

"Ich hoffe, dass Augsburg in den kommenden drei Tagen ein Ort der Begegnung für und mit Kolpingsfamilien wird!" Kurt Gribl, Oberbürgermeister der Stadt Augsburg, empfing am Donnerstagabend, einen Tag vor dem Bayerischen Kolping- und Kolpingjugendtag, rund 70 Verantwortliche des katholischen Sozialverbandes im Fürstenzimmer des Augsburger Rathauses.

"Mein Dank gilt der Stadt Augsburg. Wir sind auf offene Türen gestoßen und bereitwillig aufgenommen worden", sagte Willi Breher, Geschäftsführer des Bayerischen Kolpingwerkes. Das Treffen der bayerischen Kolpingmitglieder in der schwäbischen Hauptstadt soll zeigen, dass Kolping trotz seiner 150-jährigen Tradition nicht an Aktualität und Anziehungskraft verloren hat. "Zündstoff Leben wurde als Motto gewählt, da gerade in unserer Zeit Werte auf dem Prüfstand und in der Diskussion stehen. Die Nöte der Zeit werden auch zeigen, was zu tun ist", meinte Breher.

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Informationen

Weitere Informationen bei

Kolpingwerk Bayern
Willi Breher
Telefon: 089 / 59 99 69 - 10

Kolpingjugend Bayern
Stefanie Grill
Telefon: 089 / 59 99 69 - 30

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